| Signale: |
Der MACD repräsentiert
die Differenz zweier unterschiedlicher EMA auf der Basis der
Tagesschlußkurse eines Wertpapiers. Er soll die Konvergenz
(Annäherung), bzw. Divergenz (Auseinanderdriften) dieser EMA
messen. Bei einer Divergenz der beiden EMA wird von einer
Trend-Intensivierung ausgegangen. Eine Divergenz ist immer dann
gegeben, wenn sich der MACD von der Null-Linie
"weg bewegt", sowohl nach oben als auch nach unten. Nähert
sich der MACD hingegen der
Null-Linie an, so besteht eine Konvergenz zwischen den
verschiedenen EMA und es wird von einer
Trend-Abschwächung ausgegangen. Um den Verlauf des MACD zu
glätten, wird auf den MACD ein weiterer EMA berechnet
und die Kreuzung dieses Trigger-EMA zu Signal-Generierung
herangenzogen. Ein Kreuzen der Trigger-Kurve durch die MACD-Kurve
von unten nach oben wird als Kaufsignal interpretiert. Hierbei
sind zwei Fälle zu unterscheiden. Befindet sich der MACD
über der Null-Linie, bedeutet dies, daß der
vorherrschende Trend ein Aufwärtstrend ist und der
zugrundeliegende Aktienkurs ebenfalls steigt. Befindet sich der
MACD
unterhalb der Null-Linie, so zeigt dies einen allgemeinen
Abwärtstrend an, jedoch zeigt das Kreuzen des Triggers eine
Bewegung in Richtung Null-Linie und damit eine (zumindest)
kurzfristige Abschwächung des Abwärtstrends an, die in
einen Aufwärtstrend münden könnte. Umgekehrt wird
entsprechend das Kreuzen des Triggers von oben nach unten als
Verkaufssignal interpretiert, da sich der vorherrschende
Aufwärtstrend abschwächt (bei Lange des MACD über der
Null-Linie) oder sich ein vorherrschender Abwärtstrend
weiter verstärkt (bei Lage des MACD unter der
Null-Linie).
Der MACD zielt in erster
Linie darauf ab, eine Trendumkehr bereits vor dem Kreuzen des
jeweiligen zugrundeliegenden EMA zu ermitteln und so
stärker profitieren zu können als es bei der
ausschließlichen Untersuchung des Wertpapiers in Bezug auf
den EMA
möglich wäre. (Angaben ohne Gewähr)
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