| Signale: |
Es wird davon ausgegangen, daß sich der
Kurs eines Wertpapiers größtenteils innerhalb der BB "aufhalten"
wird. Kreuzungspunkte des Kurses mit den BB sind daher als Kauf-,
bzw. Verkaufssignale zu werten. Schneidet der Kurs des
Wertpapiers das untere Bollinger Band von unten nach oben, so
wird davon ausgegangen, daß sich der Kurs weiter in
Richtung MA
und oberes Bollinger Band erholen wird. Schneidet der Kurs das
obere Bollinger Band von unten nach oben, so wird von einer
Fortsetzung des Aufwärtstrends ausgegangen. Demzufolge kann
der Schnitt eines Bollinger Bandes von unten nach oben als
Kaufsignal angesehen werden. Schneidet der Kurs das ober
Bollinger Band von oben nach unten, so wird von einer weiteren
Bewegung des Kurses in Richtung MA und unteres Bollinger Band
ausgegangen. Schneidet der Kurs das untere Bollinger Band von
oben nach unten, so wird ebenfalls von einer Fortsetzung des
Abwärtstrends ausgegangen. Es kann daher der Schnitt eines
Bollinger Bandes von oben nach unten als Verkaufssignal angesehen
werden.
Wurde als Kaufregel der Schnitt des unteren
Bollinger Bands von unten nach oben angegeben, so kann es sich
als sinnvoll erweisen, den Schnitt desselben Bollinger Bands von
oben nach unten als Verkaufsregel zu konfigurieren, um Verluste
aufgrund von "Fehl-Signalen" (kurzfristiges Übersteigen des
unteren Bollinger Bands während eines Abwärtstrends) zu
begrenzen. Weiterhin ist es oftmals so, daß während
eines Aufwärtstrends das obere Bollinger Band mehrfach
gekreuzt wird und eine unbedacht eingestellte Verkauf-Regel dazu
führt, daß das betreffende Wertpapier verkauft wird,
bevor es wirklich gestiegen ist. Deshalb kann es sinnvoll sein,
auf Verkaufsregeln, die sich auf das obere Bollinger Band
beziehen, zu verzichten und stattdessen die Kreuzung des
entsprechenden MA oder des unteren Bollinger
Bands von oben nach unten als Verkaufs-Signal einzustellen.
(Angaben ohne Gewähr)
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