| Signale: |
Schneidet die ADL ihren MA, so wird von
einer Fortsetzung des Liquiditätsflusses in die
entsprechende Richtung ausgegangen. Schneidet die ADL ihren gleitenden
Durchschnitt von unten nach oben oder liegt die ADL über ihrem MA, so wird
davon ausgegangen, daß weiterhin ein Akkumulation in dem
angezeigten Wertpapier stattfindet, welche zu einer Erhöhung
des Wertpapier-Kurses führen sollte. Demzufolge ergibt sich
hierbei ein Kaufsignal. Umgekehrt gilt ein Verkaufssignal, wenn
die ADL
ihren MA von
oben nach unten schneidet oder darunter liegt, da von einer
Fortsetzung der Distribution (Verteilung) des entsprechenden
Wertpapiers ausgegangen wird, welches zu geringeren Kursen
führt.
Es ist oft zu beobachten, daß bei der
Einstellung eines längerfristigen MA der ADL die Signale zu
spät generiert werden, da die Akkumulation,
bzw. Distribution, bereits in vollem Gange ist, und der Kurs sich
längst in die entsprechende Richtung bewegt hat. Weiterhin
hat die ADL
nur bei sehr liquiden Werten überhaupt eine Aussagekraft,
da das Handelsvolumen zu seiner Berechnung herangezogen wird. Es
ist deshalb nicht sinnvoll bei Werten des Neuen Marktes oder des
SDax, da hier die Handelsvolumina nicht ausreichend hoch
sind. (Angaben ohne Gewähr)
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